SPD Stadtverband Albstadt

 

SPD nimmt Stellung zur Ortsumfahrung Lautlingen

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Auf einer gemeinsamen Sitzung der SPD-Gemeinderatsfraktion und des SPD Stadtverbandes wurde über die Ortsumfahrung Lautlingen und die nun aufgekommene Kritik am Trassenverlauf diskutiert. Der Fraktionsvorsitzende Elmar Maute und Stadtverbandsvorsitzender Hendrik Dahlhoff waren sich einig, dass man die nun schon lange öffentlich bekannte und deshalb von politischer Seite auf allen Ebenen verfolgte Südumfahrung unterstützen werde.

Der jetzige Trassenverlauf sei in einem Zeitverlauf von mindestens 20 Jahren in Gemeinderat und Ortschaftsrat in mehreren demokratischen und öffentlichen Entscheidungen so beschlossen und ausgiebig, vor allen mit Bürgern in Lautlingen, diskutiert worden.

1996 habe der Ortschaftsrat von Lautlingen einstimmig für die Südumfahrung votiert, Ortsvorsteher Schairer habe aber seine Bedenken formuliert. Der Gemeinderat schloss sich dem Votum des Ortschaftsrats von Lautlingen mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung an.

Viele Jahre sind seitdem ins Land gegangen und so habe beispielsweise der langjährige Albstädter SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Martin Haller lange in Stuttgart und Berlin für die Ortsumfahrung Lautlingen gekämpft. Auch andere Bundes- und Landespolitiker wie zum Beispiel der amtierende Wahlkreisabgeordnete in Berlin, Thomas Bareiß (CDU), hätten sich bei Vor-Ort Terminen Präsenz gezeigt, die Planungen begleitet und für eine Verwirklichung der Südtrasse gekämpft.

„Nun sind wir fast am Ziel und das ganze Projekt wird von einer Bürgerinitiative aus Lautlingen mit rund 15 Mitgliedern infrage gestellt. Sollte Alexander Dobrindt (CSU) den Eindruck bekommen, dass die Lautlinger nicht mehr hinter dem Projekt stehen, so droht die Gefahr, dass die B463 aus dem vordringlichen Bedarf gelöscht und der Sichtvermerk im Bundesverkehrswegeplan gelöscht wird“, so Maute. Er weist außerdem darauf hin, dass die SPD vor Ort durchaus die Möglichkeiten sieht, Verbesserungen und Feinheiten bei der Planung im Umwelt- und Lärmschutzbereich mit den Bürgern und den Anliegern einzubauen. An der Südumfahrung selbst werde aber nicht gerüttelt.

Hendrik Dahlhoff, neuer SPD-Stadtverbandsvorsitzender und langjähriger Mitarbeiter von Hans-Martin Haller MdL, äußerte die Befürchtung, dass „die Bewohner entlang der derzeitigen B463 dann auf unabsehbare lange Zeit mit den unerträglichen Belastungen der, das Dorf durchschneidenden, B463 leben müssen. Das aber dürfe auf keinen Fall passieren.“

Er fügte hinzu, dass er keine praktikable Alternativen sieht, die – neben dem immensen Zeitverzug von Jahrzehnten - planungsrechtlich und finanziell leistbar sind.

Die Fraktionsmitglieder der SPD im Gemeinderat und der Vorstand der SPD Albstadt bieten den besorgten Bürgern gerne einen offenen Dialog zu Verbesserungen der Südumfahrung an und werden sich an geeigneter Stelle dafür einsetzen, dass die Südtrasse optimiert wird.

 

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