SPD Stadtverband Albstadt

 

SPD schafft bei Ortsumfahrung Lautlingen Klarheit

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

 

Verkehrspolitischer Sprecher der SPD hakt beim zuständigen grünen Ministerium in Stuttgart in Sachen Ortsumfahrung Lautlingen nach / Albstädter Sozialdemokraten sehen Zusagen zu zeitnaher Planfeststellung positiv

Auf Initiative des Albstädter SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Hendrik Dahlhoff hat sich der Ulmer SPD-Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Martin Rivoir, zur B463 Ortsumfahrung von Albstadt-Lautlingen mit einer Anfrage an das Ministerium von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) gewandt. Mit der Antwort auf die Anfrage beschäftigte sich der Vorstand der SPD Albstadt auf der vergangenen Sitzung.

Seit der, durch Gründung einer Bürgerinitiative neu aufgeflammten Debatte um die Umfahrung von Albstadt-Lautlingen, hat sich der SPD-Stadtverband mehrfach intensiv mit der Thematik befasst. Neben dem Blick auf die direkten Gespräche mit der Bürgerinitiative, Besichtigungen vor Ort, einer Betrachtung der historischen Entwicklung und den Standpunkten der BI, war es für die SPD ein Anliegen, von ministerieller Seite eine verlässliche Auskunft über den aktuellen Sachstand und die Zukunftsperspektive der Ortsumfahrung zu bekommen. Der Ulmer SPD-Verkehrsexperte Rivoir nahm sich dem Anliegen der Albstädter SPD an und stellte eine kleine Anfrage.

Der grüne Verkehrsminister Hermann schreibt als Antwort hierauf, dass nach der nunmehr abgeschlossenen Entwurfsplanung, das Planfeststellungsverfahren vom Regierungspräsidium Tübingen im Frühjahr 2017 beantragt werde und er mit einer Zeitdauer von 2 Jahren rechne. Im günstigsten Verlauf könnte also in der 2. Hälfte 2019 das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen sein, wohlgemerkt jedoch nur die Planung der aktuellen Trassenvariante. Die Zeitachse für den Bau der Umfahrung sei damit noch nicht einkalkuliert. 

Wichtig ist für die Albstädter Sozialdemokraten ebenfalls, dass die Grundlage des nahenden Planfeststellungsverfahrens „(...) die in der abgeschlossenen Variantenuntersuchung definierten Trassenverläufe mit der Variante 1G.1 als Vorzugsvariante (...)“ sei. Weiter: „Die Alternativplanung der BI (...) wird in den weiteren Abwägungsprozess einbezogen.“ Damit ist die vorliegende Alternativplanung der Bürgerinitiative für das Ministerium nicht Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens, sondern die bislang bekannte und fertig geplante Südumfahrung. Damit rückt die Realisierung dieser Trassenvariante in greifbare Nähe.

Der SPD Stadtverband ist erfreut über diese klare Feststellung des grünen Ministers. Albstadt, dessen Wohlstand auf der gewerblichen und industriellen Produktion und Wertschöpfung beruhe, sei auf verbesserte Verkehrsverbindungen zwingend angewiesen. „Neben dem dringend benötigten Ausbau der Regionalstadtbahn, ist die B463 eine der Hauptlebensadern Albstadts“, so Dahlhoff. Weiter: „Es ist peinlich, dass die vorliegende Planung überhaupt 20 Jahre benötigt hat, um zum Abschluss zu kommen.“ Für die Albstädter SPD wäre es unverantwortlich, die Anwohner der Lautlinger Ortsdurchfahrt und die Verkehrsteilnehmer weiter auf Jahrzehnte mit dem Status quo zu belasten.

 

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