SPD Stadtverband Albstadt

 

Stammtisch der SPD-Albstadt vom 25. Mai

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

 

Starke Diskussionen der SPD-Mandatsträger mit einer Tagesmutter. Kleinkind- und Kinderbetreuung auf die Tagesordnung gesetzt. SPD vor Ort möchte das Thema nach dem konstruktiven Austausch in Zukunft stärker angehen.

Die Kleinkindbetreuung stand im Mittelpunkt des jüngsten der kommunalpolitischen Stamm-tische, zu denen die SPD Albstadt in regelmäßiger Folge zum Zwecke des Meinungsaustauschs zwischen interessierten Bürgern und Mandatsträgern einlädt. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD Albstadt, Stadträtin Marianne Roth, begrüßte als sachkundige Gesprächspartnerin in der Runde, die sich im „Leos“ in Ebingen versammelt hatte, eine engagierte Tagesmutter – Barbara Metzger aus Tailfingen.
Seitens der SPD-Stadträte wurde die Herausforderung veranschaulicht, vor die Albstadt sich durch den ab Herbst 2013 geltenden bundesgesetzlichen Rechtsanspruch auf Betreuung in einer öffentlichen oder durch Tagesmütter gestellt sieht. Die Dimension der Aufgabe, so die SPD-Stadträte, mache Tagesmütter zur unerlässlichen zweiten Säule neben kirchlichen, privaten und städtischen Tagesstätten.
Die lebhafte Darstellung von Frau Metzger, die seit 15 Jahren als Tagesmutter tätig ist, vermittelte der Runde einen tiefen Einblick in deren verantwortungsvolle Arbeit. Sie betonte, dass sich Tagemütter nicht als Konkurrenz zu anderen Angeboten der Kinderbetreuung verstünden und stellte sich den zahlreichen Fragen der Runde.
Von der sozialen Absicherung der Tagesmütter über die Gestaltung der Verträge mit Eltern, die dieses Angebot in Anspruch nehmen reichte die Palette der Themen bis hin zur Frage „Wie werde ich Tagesmutter?“ oder der Fortbildung. Insbesondere die Qualifikationsanforderungen an Tagesmütter sorgte bei einigen Teilnehmern für Erstaunen, die offen bekannten, sich bislang kein Bild von der Tragweite der Tagesmütter-Tätigkeit gemacht zu haben.
Tagesmütter, die in kleinen Gruppen individuell auf Bedürfnisse von Kindern und Eltern ab-gestimmte Betreuung in ihren eigenen Räumen bieten, so das Fazit des informativen Abends, verdienten als gleichwertige Alternativen zu anderen Betreuungsformen mehr Förderung – die Thematik werde die SPD-Gemeinderatsfraktion in den kommenden Monaten verstärkt angehen.

 

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