SPD Stadtverband Albstadt

 

„Wir wollen Albstadt stärker machen“ / SPD-Gemeinderatsfraktion besucht Technologiewerkstatt

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Schon bevor die Sozialdemokraten das Gründer- und Bildungszentrum betraten, zeigten sie sich erfreut: Über die laufende Sanierung des Vorplatzes der Technologiewerkstatt. Die Neugestaltung werde die Albstädter zum Verweilen einladen und sie der Technologiewerkstatt buchstäblich näher bringen, konstatierte Stadtrat Frank Hipp. 

In den Innenräumen drückten die Genossen erneut ihre Freude über das moderne Gebäude und die dort gelebte Philosophie aus. Daniel Spitzbarth, Innovationsmanager und Kopf der Technologiewerkstatt, informierte die SPD-Räte über die hier geleistete Arbeit: Immer mehr Schulen in Albstadt seien bereit, bei der technologischen Bildung mit den regionalen Partnerunternehmen und der Technologiewerkstatt zusammenzuarbeiten. Spitzbarth und sein Team wöllten Schülerinnen und Schülern jedoch nicht nur technische Inhalte und weiteres theoretisches Wissen nahe bringen, sondern die jungen Menschen für die praktische Umsetzung ihrer Ideen begeistern. So werden sich neben den bisherigen Partnern, dem NTS-Albstadt, der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, dem Progymnasium Tailfingen und der Lammerberg Realschule, in diesem Schuljahr mit der Schlossberg Realschule und der Hohenbergschule zwei weitere Schulen dem Kooperationsprojekt für technologische Bildung anschließen. „Schülerinnen und Schüler sollen Berührungsängste vor Naturwissenschaften abbauen und Spaß an Technik finden“, formulierte Spitzbarth seine Vorstellungen. Im Idealfall würden die heutigen Schüler in ein paar Jahren als Fachkräfte in einem der regionalen Partnerunternehmen einsteigen, ein Studium an der hiesigen Hochschule beginnen oder vielleicht sogar selbst ein Unternehmen in der Technologiewerkstatt gründen. Es sei eine der großen Stärken der Technologiewerkstatt, jungen Menschen durch Bildung und die Schaffung von beruflichen Möglichkeiten spannende Chancen in der Region zu bieten, stimmte Stadträtin Lara Herter zu.

Mittlerweile seien in der Technologiewerkstatt rund 35 Arbeitsplätze entstanden „und wir rechnen mit einer weiteren positiven Entwicklung“, hob Spitzbarth optimistisch hervor. Unter Berufsanfängern wie Absolventen der Hochschule habe sich herumgesprochen, dass potenzielle Gründer in Tailfingen gute Unterstützung erfahren: Von technischen Fragen bis zur Beratung über die Beschaffung von Startkapital im dafür speziell eingerichteten Startup-Cube.

Spitzbarth erläuterte gegen Ende des Gesprächs seine Vision: Die Technologiewerkstatt biete eine perfekte Anlaufstelle für Neugründungen im Bereich digitaler und textiler Technologien, die sich weniger als fünf Jahre am Markt befinden. Da sich die aktuell in der Technologiewerkstatt angesiedelten Jungunternehmen sehr positiv entwickeln und rasch vergrößern würden, wolle sein Team die richtigen Weichen stellen, um die Firmen auch langfristig in Albstadt halten zu können. Aus diesen Gründen denke Spitzbarth an eine „Technologiefabrik“, welche auf den Stärken der Technologiewerkstatt basiere und den Unternehmen weitere Wachstumsmöglichkeiten biete. Noch mehr mutige Menschen fördern, die sich vor Ort niederlassen und die Region bereichern möchten, so lautet Daniel Spitzbarths Anliegen: „Wir wollen Albstadt stärker machen!“ Das sei eindeutig eine Gemeinsamkeit mit der SPD, schmunzelte Fraktionschef Elmar Maute und fügte hinzu: „Wenn wir konsequent zusammenarbeiten, dann kriegen wir das hin!“

 

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